Gründung der Friedrichstadt

Die Friedrichstadt wurde als 3. Vorstadt nach dem Friedrichswerder und der Dorotheenstadt auf Veranlassung des "Großen Kurfürsten" Friedrich Wilhelm (1640-1688), des späteren ersten Königs von Preußen, gegründet. Für die Ansiedelung bauwilliger Bewohner gab es Baumaterialien, Zuschüsse und Steuerbefreiungen. Die Niederlassung in anderen Vorstädten wurde untersagt und mit dem Entzug der königlichen Huld bestraft.

Die Nachfolger setzten die Politik fort, erweiterten 1728 die Friedrichstadt und drangen auf Schließung der Baulücken. Die Aufnahme von böhmischen Webern und Spinnern, von Hugenotten aus Frankreich und Kalvinisten aus der Schweiz erzeugte in der Friedrichstadt einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung.

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